14.12.2010: Gemeinschaft ist wichtig. Wir waren nach der Arbeit zusammen, einmal im Advent ist das so üblich. Ich finde es gut. Wir sprechen über dieses und jenes, was alles bei der Arbeit gut lief, was weniger gut lief. Der Chef gibt einen kleinen Überblick, was mir gefällt, er hat jedes Jahr auch eine Art Überraschung dabei. Diesmal haben wir einen Film aus dem Archiv der Firma angesehen. Und so ging der Abend schnell zu Ende. Bei allem, was sehr schön war, stelle ich mir jetzt beim Tagebuchschreiben die Frage, wie die anderen mit dem Stress umgehen, der einfach in der täglichen Arbeit auch vorkommt. Hier eine Bemerkung, die weh tat, dort ein Ausrutscher, der nicht so ernst gemeint war, aber trotzdem noch nachklingt. Schuld? Scham? Wie bewältigt man das? Kann man das? Als mein Schwager letztens Jesus erwähnte, nannte er einen Ehrentitel: “Erlöser”. Ist das nur Titel oder mehr? Schuld loszuwerden, die aufgelaufen ist, hätte was Befreiendes an sich, denke ich. Nur wer nimmt uns die Schuld? Wer macht uns wirklich frei?
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Zu 1. Johannes 1,4-9