Tagebuch im Advent: 13.12.2010

13.12.2010: War heute unterwegs zum Einkaufen. Es muss endlich ein neuer Schneeschieber her, bei diesen Mengen an Schnee! Im Geschäft traf ich zwei Bekannte, die auf der Suche nach einer bestimmten Glühbirne waren, für einen Mini-Herrnhuter-Stern, wie sie mir sagten. Ohne die richte Birne käme der nicht so recht zur Geltung. Er müsse von innen her leuchten. Aber die richtige Birne zu finden war nicht so einfach. Es gibt natürlich jede Menge, aber hier käme es auf die genaue Volt und Ampere-Zahl an. Sonst wie gesagt: Leuchtet der Stern nicht. Außerdem soll er im Stubenfenster hängen und leuchten. “Warum ist euch das so wichtig?” habe ich gefragt. “Unsere Stube dadurch ein bisschen erleuchtet werden” sagte sie, er fügte hinzu: “Advent und Weihnachten sind ja bestimmt von einer Licht-Thematik, jedenfalls habe ich das Sonntag im Gottesdienst so gehört; durch Jesus sind wir sozusagen erleuchtet, da passt es ganz gut, wenn wir unsere Zimmer und Häuser schmücken, Kerzen anzünden oder eben einen Stern ins Fenster hängen.” Gut, ich habe auch einen Adventskranz und einen Herrnhuter Stern im Zimmer aufgehängt, bisher ohne den Jesus-Bezug. Wird wohl vielen so gehen, die ihre Häuser gegenwärtig so schmücken. Aber mir geht langsam ein Licht auf, was meine christlichen Freunde alle so mit dem Licht haben.
2010-1213Sterne (1)

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Zu 2. Korinther 4,6


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